Gaswerk von unten

Auf den Spuren der alten Industriekultur. Jugendliche fotografieren am Gaswerkareal.

Am Gaswerk soll ein neues Kreativquartier entstehen, das weit in die Stadt hinein und darüber hinaus wirkt. Es gilt, die 70.000 Quadratmeter große Industriebrache in ein lebendiges Viertel zu verwandeln. In einen Ort, mit dem sich weite Teile der Stadtgesellschaft, die Kulturszene und vor allem auch die Oberhauser Nachbarschaft identifizieren können. Eine Gruppe von Jugendlichen hat sich am Gaswerk umgesehen und Fotoaufnahmen gemacht. Dabei ging es ihnen um den anderen Blick – eben den Blick von unten – jenseits der Hochkultur, wie sie im Ofenhaus mit dem Staatstheater entstanden ist. Angetan waren sie von der »Garage«. Das Gebäude liegt kurz hinter der Haupteinfahrt. Es standen dort früher Autos und Motorräder und auch LKWs, die den Koks zum Heizen in städtische Gebäude wie Schulen oder Altenheime gefahren haben. Die Garage ist das letzte verbliebene Gebäude, an dem noch keine Sanierung statt findet. Es würde sich gut für eine Nutzung als Kreativraum eignen, als Expertimentierraum für Jugendkultur!